Leserstimmen

Lairosiel

„Das alte Kind” trumpft mit einer vielschichtigen Story auf, bei der man sich wie bei einer Zwiebel von Schicht zu Schicht durcharbeitet — oft wünscht man sich noch eine Schicht mehr, vor allem bei der spannenden Nebenhandlung. Ohne langatmige Passagen, dafür mit viel Interesse für die Charaktere und deren Beweggründe, erzählt Zoë Beck von Mord und Intrigen, Verrat und Freundschaft und von der Angst, langsam aber sicher den Verstand zu verlieren. Ein Buch, das man nicht so schnell weglegen wird!

Morpheus

Wer Val McDermid liebt, wer Minette Walters psychologisch tiefgehende neuere Werke gern gelesen hat, der ist bei der 1975 geborenen, zwischen Edinburgh und Berlin pendelnden Autorin und Pianistin Zoë Beck genau richtig.

„Das alte Kind“ changiert zwischen zwei Zeitebenen und zwei Frauen: Da ist zum einen Carla, die 1978 wegen einer Gürtelrose von ihrer halbjährigen Tochter Felicitas getrennt wird. Als sie nach einigen Tagen ihr Kind wiedersehen soll, stellt sie fest, dass es sich bei dem Säugling, der ihr in den Arm gelegt wird, nicht um Felicitas handelt, und beginnt mit der jahrzehntelangen Suche nach ihr. 2008 erwacht Fiona, des Buches zweite Protagonistin, in Edinburgh stark blutend in ihrer Badewanne und schafft es mit letzter Kraft, den Notarzt zu rufen. Niemand glaubt ihr, dass es sich nicht um einen Suizidversuch handelte, sondern jemand sie umbringen wollte. Doch dann erfährt sie verstörende Fakten über ihre Familie, die sie vollends aus der Bahn zu werfen drohen.
Inzwischen hat ein Freund Fionas, der Journalist Ben, eine Stelle als Chauffeur beim Chef eines großen Pharma-Konzerns angenommen. Sein Auftraggeber ist nämlich davon überzeugt, dass sich hinter der Fassade dieses seriösen, erfolgreichen Geschäftsmannes ein dunkles Geheimnis verbirgt.

Je weiter der faszinierte Leser in „Das alte Kind“ eindringt, desto enger verflechten sich diese beiden Handlungs- und Zeitebenen und die Biographien der beiden Frauen ... und auf der letzten Seite ist man von der genial verzweigten Story noch immer so gefesselt wie auf der ersten, der ihre Actionelemente manchmal eher im Weg stehen als dass sie die Handlung befördern.

Aron

Obwohl man durch die Erzählweise mit den beiden Protagonistinnen recht früh beim Lesen Vorstellungen über das Ende entwickelt, bleibt das Buch die ganze Zeit so spannend, dass man es am liebsten in einem Zug duchlesen möchte - um dann von der Wendung am Ende doch wieder wirklich überrascht zu sein.

Andrea Koßmann

Ein Mix aus Spannung, Psychologie und Emotionen.
Bereits vor einem Jahr sagte Sebastian Fitzek mir: „Merk dir schon mal den Namen Zoë Beck! Ihre Bücher solltest du lesen!“ Also behielt ich sie fortan im Auge. Und obwohl die Autorin ja bereits ein Buch geschrieben hatte, war „Das alte Kind“ nun mein erster Lesekontakt mit ihr. Und ich stimme Sebastian zu: Diese Autorin sollte jeder Leser, der spannende Bücher mag, im Auge behalten.

In diesem Thriller geht es um vieles. Es geht um eine Carla, eine junge Mutter, die nach einer Quarantänezeit aufgrund einer Gürtelrose im Krankenhaus ihr Baby in die Arme gelegt bekommt und sagt, dies sei nicht ihre Tochter. Es geht um ihren Mann Frederik, der das Baby sehr wohl für die Tochter hält, es geht um die Ärzte, die der Frau nicht glauben wollen, und es geht vor allem um das „alte Kind“.

Dies ist ein Erzählstrang des Buches, der sich in den frühern 80er Jahren abspielt. Parallel dazu verfolgt der Leser das aktuelle Leben von Fiona, einer ebenfalls jungen Frau, die blutüberströmt in ihrer Badewanne erwacht. Alles sieht aus wie ein Selbstmord, aber nur Fiona weiß, dass jemand ihr das angetan haben muss. Doch auch ihr glaubt man nicht.

Es geht um alte Briefe, alte Freundschaften, Lug, Betrug, Mord und wahnsinnig viel Emotionalität. Die Schreibweise der Autorin war das Erste, das mir sehr positiv auffiel. Sie drückt sich gewählt aus, weiß, wie man Spannung erzeugt, kleine Geheimnisse einstreut und den Leser dennoch im Dunkeln lässt. Denn das Ende läßt Fragen offen, die auf einen Nachfolger hoffen lassen.

Herausragend beschrieben fand ich die Emotionen der beiden Frauen. Obwohl die Grundstimmung des Buches sehr düster und traurig ist (wenn man weiß, worum es geht, weiß man auch, dass es gar nicht anders geht, als genau diese Stimmung einzufangen), lebt man mit den Protagonisten mit, und auch wenn man bereits sehr früh ahnt, in welchem Zusammenhang die Frauen zu stehen scheinen, so sollte man sich von seinem ersten Gefühl nicht täuschen lassen.

Ich empfehle dieses Buch jedem Thrillerliebhaber, der ein Buch lesen möchte, das mit sehr wenig Blut auskommt, dafür eine gehörige Portion Psychologie und Emotionen bereithält!
Quelle: Lovelybooks

Catherine Oertel

„Das alte Kind“ wird bestimmt nicht das letzte Buch sein, das ich von Zoë Beck gelesen habe. Absolut lesens- und empfehlenswert.
Quelle: Lovelybooks
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Andreas Kurth

Das furiose Finale mit neuen Überraschungen habe ich geradezu verschlungen – am Ende bleiben aber ein paar offene Fragen. Störend ist das allerdings nicht, sondern regt eher zum Nachdenken an. Das könnte aber auch auf eine Fortsetzung hindeuten, lohnen würde sich das Weiterspinnen der spannenden Geschichte allemal.
Quelle: Krimicouch
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Andrea Kammann

Der Psychothriller „Das alte Kind" wird in zwei geschickt miteinander verflochtenen Zeit- und Erzählsträngen erzählt. Beim Wechsel der beiden Ebenen gibt es keine Brüche, man springt durch Orte und Zeiten, von Person zu Person, ohne dabei den Faden zu verlieren. Ich hatte relativ schnell eine Idee, wie die beiden Erzählstränge zusammenhängen könnten, was sich am Ende auch bestätigt hat, aber der Spannung dank der zahlreichen Wendungen in der Handlung keinen Abbruch getan hat. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer noch ein Kapitel hören möchte und gar nicht mehr aufhören kann, bis man am Ende dieses sehr empfehlenswerten Hörbuchs angekommen ist.

Sandra Schwittau kannte ich als Hörbuchsprecherin bis dato noch gar nicht. Sie spricht das Hörbuch mit klarer, fast spröder Stimme und unterstreicht somit gekonnt die Rahmenhandlung. Ich warte jetzt schon gespannt auf das nächste Buch von Zoë Beck, denn nachdem mich auch schon ihr erstes Buch „Wenn es dämmert" begeistert hatte, hat sich die Autorin mit diesem Buch zu einer meiner Lieblingsautorinnen etabliert. 
Quelle: Büchereule
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Eisnebel-
hauch

Ein spannender Krimi; eindrucksvoll geschrieben. (…) Ich denke, in diesem Buch wird jeder seinen ganz persönlichen Überraschungsmoment erleben.
Quelle: Büchereule
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Johanna

Ein gut gelungener Thriller, der ohne viel körperliche Gewalt und Brutalität auskommt. Für Fans des Psychothrillers empfehlenswert.
Quelle: Büchereule
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JaneDoe

Die Figuren sind wirklich das Besondere an diesem Buch, gut ausgearbeitet bis in die Nebenrollen hinein, passen sie erfreulicherweise nur schwer in gängige Krimischubladen.
Quelle: Büchereule
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Koob

Ein fantastischer Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Die beiden Handlungsstränge, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen, verleihen dem Buch eine spezielle Spannung.
Quelle: Büchereule
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Erzählerin

Ein sehr spannendes und vor allem sehr schlau geschriebenes Buch.
Quelle: Büchereule
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Voltaire

Zoë Beck spielt mit großem Geschick auf der Spannungstastatur, sie sorgt dafür, dass die Leserinnen und Leser es kaum schaffen, dieses Buch aus der Hand zu legen. Dieses Buch gehört ohne Frage in die erste Liga der Thriller-Literatur. Geschickt wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der auch im Laufe der Geschichte nicht in sich zusammenfällt oder auch nur schwächer wird. Die handelnden Personen wirken real, die ganze Story wirkt authentisch. (…)

Hervorzuheben ist, dass Zoë Beck ihren eigenen Stil sucht und auch gefunden hat, dass sie sich nicht damit aufhält, irgendjemanden zu imitieren. So liest man eine neue Geschichte und nicht den hundertsten Abklatsch von irgendwas.
Quelle: Büchereule
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Ramona

Dieses Buch beschäftigt sich mit dem menschlichen Charakter und seinen Abgründen. Mit den Handlungsweisen und Reaktionen. Das gibt dem Leser über die Geschichte hinaus zu denken.
Quelle: Büchereule
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